Big Data – wie wichtig sind fachliche Skills und welche Strategien sollen zur Anwendung kommen?

Big Data in UnternehmenBig Data ist ein Thema, dem sich Unternehmen heutzutage unbedingt stellen müssen. Egal, ob es sich dabei um Dienstleistungsunternehmen, der Industrie der der Logistik handelt. Doch so wichtig das Thema Big Data ist, noch immer sind nicht alle Betriebe dazu bereit, sich den großen Datenmengen anzunehmen.

Platz schaffen für riesige Datenmengen

Für den Umgang mit den riesigen Datenmengen bedarf es natürlich der entsprechenden Platzschaffung und Verarbeitungsmöglichkeit!  Was Big Data vor allem auszeichnet, ist nicht das Sammeln von Daten, sondern die perfekte Nutzung dieser Informationen. Analyse ist hier das Stichwort, denn wer die Daten richtig auswertet, bekommt schnell einen guten Überblick darüber, ob sich die Produktivität des Unternehmens gesteigert hat, wie das derzeitige Kundenverhalten ist und welche betrieblichen Entscheidungen unbedingt umgesetzt werden müssen.

Mitarbeiten mit dem richtigen Know-how für Big Data

Das Speichern großer Datenmengen reicht nicht aus, um in der heutigen Zeit am Markt bestehen zu können. Wichtig ist, dass die zur Verfügung stehenden Informationen mit der passenden Technologie so umgesetzt werden, dass sie dem Unternehmen von Nutzen sind. Hierfür bedarf es natürlich auch den fachlich geschulten Mitarbeitern, die Roh-Daten so auswerten, dass Unternehmensprozesse vorangetrieben und verbessert werden können.

Doch gerade hier kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten. Glaubt man der Statistik, so sind bislang nur 12 Prozent aller in Deutschland ansässigen Unternehmen in der Lage, eine sogenannte Big-Data-Initiative ins Leben zu rufen und im Zuge dessen als festen Bestandteil in den IT-Bereich zu integrieren. (siehe auch Big Data Analystic – BARC – 2014)

Unternehmen scheuen hohe Investitionskosten

Das richtige Speichern und Auswerten aller zur Verfügung stehenden Daten kostet natürlich Geld. Und hier müssen zahlreiche Unternehmen passen bzw. sind (noch) nicht bereit, für Big Data zu zahlen. BI-Lösungen, welche auch auf IN-Memory-Computing oder auf Hadoop basieren, bedingen zunächst hohe Investitionen. Eine bessere Lösung stellt sich daher mit den skalierbaren IT-Ressourcen, die eine Cloud mit sich bringt. Zahlreiche Dienste, wie Software-as-a-Service oder aber Hadoop-as-a-Service sorgen dafür, dass Big Data den finanziellen Rahmen nicht sprengt und somit vielfach auch wirtschaftlicher für Unternehmen ist.

Sinnvoll ist es hier daher, dass sich Unternehmen schon frühzeitig damit auseinandersetzen, wo sich die Erfolg versprechenden Anwendungsgebiete befinden und welche Wirkungen sie mit der Nutzung von Big Data erzielen möchten.
Liegt der Schwerpunkt beispielsweise auf einer hohen Geschwindigkeit, so könnte das In-Memory-Computing hier eine gute Wahl sein. Neben der raschen Verarbeitungsgeschwindigkeit der Daten kann eine Analyse der Daten hier zudem in Echtzeit stattfinden. Geht es jedoch eher darum, vorausschauende Prognosen zu erstellen, so wäre eventuell Hadoop besser.

Fazit: Die Ausarbeitung einer Strategie ist extrem wichtig, denn nur so lassen sich individuelle Ansprüche gezielt umsetzen.

Big Data und die Datensicherheit

Ein großes Thema bei Big Data ist natürlich stets auch die Datensicherheit. Gerade im Bereich der social media Plattformen gibt es strenge Auflagen. Wer sich hieran nicht hält, riskiert rechtliche Konsequenzen.

Wichtiger Bestandteil aller Big-Data-Strategien sollte daher die Einhaltung aller Compliance- bzw. Governance-Richtlinien sein. Die Identifikation von Personen muss zu jeder Zeit explizit ausgeschlossen sein. Darüber hinaus ist es sinnvoll, eine IT-Infrastruktur zu nutzen, die äußerst strengen Sicherheitsstandards entspricht. Diesbezüglich kommen vor allem IT-Service-Unternehmen infrage, die Privat-Cloud-Dienstleistungen offerieren.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Big Data für Unternehmen ein hohes Innovationspotenzial besitzt. Richtig angewendet lässt sich der Kundenservice verbessern und darüber hinaus ist es machbar, durch eine Analyse des Kaufverhaltens schnell Einfluss auf Herstellungs- und Verkaufsprozesse zu nehmen. Das Ziel ist hierbei, eine maximale Umsatzsteigerung zu erreichen. Für Unternehmen, die sich mit dem Thema Big Data auseinandersetzen und individuelle Strategien erarbeiten, keine unüberwindbare Hürde, sondern ein Weg in eine Erfolg versprechende unternehmerische Zukunft, die langfristig auch Arbeitsplätze sichert.

 

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