Big Data – Welche Vorteile haben Unternehmen?

Big Data Vorteil UnternehmenEines der „Buzzwords“ schlechthin in letzter Zeit ist „Big Data“. Gerade im Bereich der IT-Branche entstehen immense Datenvolumen. Eben diese Daten werden allgmein als „Big Data“ bezeichnet. Da mittlerweile in jeglichen Bereichen des Alltags Daten generiert und gespeichert werden, liegen diese jeoch oftmals unstrukturiert vor. Um mit mit diesen immensen Datenvolumina vernünftig arbeiten zu können und diese bestmöglich gewinnbringend für ein Unternehmen einsetzen zu können, müssen diese systematisiert und entsprechend verarbeitet werden. Hierbei helfen verschiedene Datenbanken als auch Softwaresysteme.

Big Data bedarf jedoch einer zusätzlichen Optimierung. Bei der Verarbeitung der immensen Datenströme werden jedoch durh herkömmliche Datenmanagementsysteme und Datenbanken zusätzliche Probleme geschaffen. Gerade die Speicherung als auch die Erfassung sowohl auch bei der Analyse großer Datenmengen verursacht immense Probleme, die mit unangenehmen Konsequenzen und mit Problemen für das jeweilige Unternehmen verbunden sind. Damit große Datenvolumen entsprechend und angemessen verarbeitet werden können, müssen die Daten visualisiert werden. Auch hier erweisen sich bekannte Tools in der Praxis als unzulänglich.

Wie entsteht überhaupt Big Data?

Die weltweite Datenmenge verdoppelt sich alle zwei Jahre. Grund dafür sind verschiedene Ursachen. Zum einen sorgt das „Internet der Dinge“ immer mehr dafür, dass das Datenvolumen exponentiell ansteigt. Haushaltsgeräte wie z.B. Kühlschränke erheben Daten zur Bevorratung, speichern diese und geben ggf. sogar die notwendige Bestellung auf. Diese Daten müssen jedoch gespeichert werden. Entweder lokal auf dem Gerät selbst oder in der Cloud. Zum anderen werden jegliche Daten der Kommunikation wie bzw. Telefonverbindungen protokolliert. Ebenfalls wachsen jedoch auch die betriebsinternen Datenmengen signifikant.

Der Bereich Finanzen hat immer mehr und mehr mit Big Data zu tun, da die Transaktionsdaten der Finanzbewegungen immer komplexer werden. Im Sektor der Energiewirtschaft, welche die gesamten Verbrauchsdaten aufschlüsseln muss, gewinnt das Thema „Big Data“ immer mehr an Bedeutung.

Big Data erstreckt sich also über alle erdenklichen Bereiche.

Big Data – Welche Auswirkungen für Unternehmen ergeben sich nun?

Da das exponentielle Wachstum von Big Data in der Wirtschaft ein erhebliches Problem darstellt, werden derzeit Softwareentwicklungen entwickelt, um der Datenflut Herr zu werden.  Diese greifen auf eine Vielzahl von Servern und Datenbanken in der ganzen Welt parallel und gleichzeitig zu. Dadurch fällt es Unternehmen leichter, hohe Datenvolumen zu verarbeiten, zu analysieren, zu erfassen, zu speichern oder zu visualisieren.

Bis zum Jahre 2020 soll, laut einer aktuellen Studie von EMC, das Datenvolumen verzehnfachen. Die weltweite Datenspeicherung hält jedoch mit dem entstehenden Datenvolumen momentan nicht Schritt. Die unternehmerischen Bereiche, die sich mit der Problematik „Big Data“ beschäftigen müssen, haben es zusätzlich mit verschiedenen Herausforderungen zu tun. So steigt nicht nur die Zahl der Datennetze, die Softwareanwendungen verarbeiten müssen, auch der Datensatz an sich wird immer komplexer. Gerade der immense Anstieg von Daten des „Internets der Dinge“ und die damit zunehmende Verbreitung von Funktechniken, vernetzten Produkten und softwarebasierenden Geschäftsmodellen, erfordert es, immer größere Datenvolumina speichern zu müssen. Ob im Bereich IT oder auch in anderern Branchen wo große Datenmengen anfallen müssen diese zeitnah verarbeitet werden. Dies stellt wiederum an die Speichermedien entsprechende Herausforderungen was Volumen und Zugriffszeiten belangt.  ftmals müssen die Daten noch von einem System in eine andere virtuelle Umgebung integriert werden, wobei der Datenimport stets sehr schnell erfolgen muss, um baldmöglichst an die nötigen Informationen kommen zu können. Auch dieser Faktor ist im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Big Data daher sehr wichtig für die Entwickler.

Welcher Kritik muss sich Big Data stellen?

Big Data ist jedoch mit Kritik behaftet, die nicht unerwähnt bleiben sollte. Damit die jeweiligen Daten überhaupt erhoben und ausgewertet werden können, müssen stets schnelle Lösungen herangezogen werden. Entwickler von Softwarelösungen bauen daher auf die Technik. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass größere Mengen an Speicherhardware auch gerade im Hinblick auf Nachhaltigkeit in Unternehmen, größere Mengen an Strom, jedoch auch an Platz benötigen.

Kritiker von Big Data werfen zudem den Entwicklern vor, dass oftmals der einfachste technische Weg zur Erhebung und Auswertung der Daten herangezogen wird, was in ihren Augen so nicht akzeptabel ist.

Es gibt aber auch positive Stimmen. Diese besagen, dass es für Unternehmen von Vorteil sei, dass es überhaupt Tools und Anwendungen gibt, die Big Data Herr werden können. Dies sei wichtig, da es in Zukunft noch höhere Datenvolumen geben wird, die es zu verarbeiten gilt.

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